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Neu gedacht: Der erste echte Rollkoffer

KATEGORIE: Gadget Check
3. April 2013 - 12:00 Uhr

Der Premium-Koffer-Produzent Samsonite hat sich mit dem Scooter-Hersteller micro zusammengetan, um die Welt mit einer längst überfälligen Innovation zu einer besseren zu machen: Micro Luggage ist das ultimative Gadget für alle, die viel unterwegs sind und dabei keine Zeit zu verlieren haben. Oder besonders lässig wirken wollen. Oder am besten beides.

Renaissance durch Fusion

Der Scooter und der Rollkoffer teilen sich eine traurige Vergangenheit: Früher mal richtig angesagt, heute irgendwie nicht mehr zeitgemäß. Hatte man in der Hochphase des Hypes der Scooter und Kickboards sogar Anzugträger die hippen Tretroller zur Arbeit fahren sehen, war der Spaß für die Trendsetter spätestens vorbei, als einem die Dinger in jedem Discounter unter die Nase gerieben wurden. Heute sieht man damit höchstens noch ein paar Kids auf Halfpipes und Ramps rollen. Und auch der Rollkoffer hat viel von seinem Glanz verloren. Vom genialen Helfer des modernen Weltenbummlers zum rollenden Ärgernis, mit dem das Landei am Hauptbahnhof ausschert als sei das Teil ein Sattelschlepper. Es war also höchste Zeit, beiden Produkten durch eine brilliante Fusion neues Leben einzuhauchen!

Scooter trifft Rollkoffer

Der Micro Luggage lässt die üblichen, auch als Trolleys bekannten, Rollkoffer ziemlich alt aussehen. Der typische Samsonite Hartschalen-Koffer thront auf einem speziell entwickelten Micro-Board, das, um das Gewicht des vor der Lenkstange angebrachten Koffers ohne Gleichgewichtsprobleme tragen zu können, über eine Vorderachse mit zwei Rollen verfügt. Lenkstange und Achsen lassen sich natürlich einklappen, sodass der 26 Liter fassende Koffer handlich bleibt und auch bei den meisten Airlines als Handgepäck durchgeht. Gesteuert wird der potentielle Frauenmagnet durch eine Achsschenkel-Lenkung, sprich per Verlagerung des Gleichgewichts neigen sich die Rollen in die entsprechende Richtung und der smarte Roller lenkt ein. Das sorgt für die nötige Stabilität, wenn man voll beladen durchs Terminal brettert. Wer sich jetzt an die passende Szene von Hurley bei Lost erinnert fühlt – der hätte das neue Vielflieger-Gadget Nummer 1 nur auf eigene Gefahr nutzen können: Maximale Tragekraft 100 Kilo. Gut, kein Problem für den Highperformer von heute. Und bei entsprechendem Stundenlohn sind die 249 € Anschaffungskosten ja im Nu wieder drin, seriously!!

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