Bildschirm-Snapback: Bald gibt’s Videos auf die Mütze

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
6. November 2013 - 18:00 Uhr

In den letzten Jahren haben wir doch einige zweifelhafte Trends in Sachen mit Technik kombinierter Mode gesehen: Ob nun übergroße Gürtelschnallen, über die mittels LEDs geistige Ergüsse der Gürtelträger abliefen oder T-Shirts mit auf die Musik der Umgebung reagierenden Equalizer auf Brusthöhe – „Wer trägt so was?“ ist die Frage die sich wohl den meisten Menschen unmittelbar stellt. Betrunkene Russen vielleicht, jedenfalls verspricht sich ein russisches Entwickler-Team jetzt eine hohe Nachfrage bezüglich einer noch absurderen Idee: Videos auf einem Bildschirm auf der Kappe streamen. So kommt auch niemand auf die Idee, dass sich hinter dem Stirn-Bildschirm wahrscheinlich eher wenig abspielt.

Kopfkino: Kappe mit integriertem Public Viewing

Cyclops ist eine gewöhnliche Snapback-Kappe, auf der im Bereich der Stirn mittels Plastiküberbau ein kleiner Bildschirm angebracht ist, dessen Inhalte vom Smartphone aus gesteuert werden können. Das Ganze kommt also ungefähr so daher, als würde man sich sein Smartphone an die Stirn kleben, damit auch niemand der Mitmenschen verpasst, was man sich gerade weltbewegendes anguckt. Am besten lässt gleich das Lieblings-Katzenvideo in Dauerschleife laufen. Was man damit sinnvolles anstellen könnte, wissen die Entwickler leider auch nicht so genau, aber die Verwendungsmöglichkeiten werden sich schon finden, sollte das Produkt erstmal die Marktreife erlangen, da sind sich die futuristischen Optimisten sicher.

Cyclops-Cap: Bildschirm oder Brett vorm Kopf?

In ihrem leicht verstörenden Promotion-Video, eingeleitet von einer ulkigen Tanzperformance, berichten die sich selbst als kreativ und talentiert bezeichnenden Entwickler von viel Aufmerksamkeit, die man mit dem Prototyp der Video-Kappe auf der Straße erzielt habe. Ob Übersetzungsfehler oder mutige Interpretation des Entwicklerteams – die tatsächliche Nachfrage nach einer Kappe mit Bildschirm scheint sich doch stark in Grenzen zu halten: Obwohl sich die Investoren auf den Crowdfunding-Plattformen normalerweise für so ziemlich alles begeistern lassen, haben sich, seit die Projektseite vor einer Woche auf indiegogo online gegangen ist, gerade mal zwei Interessenten gefunden, die Geld bereitgestellt haben. Immerhin schon 0,0004 Prozent der anvisierten 250.000 Dollar! Serioulsy!

Ausklappen & lesen

Phonebloks: Das Smartphone mit Zukunft

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
25. September 2013 - 22:00 Uhr

Seit die Smartphones scheinbar nur noch schneller und flacher werden, wird es höchste Zeit für eine echte Innovation auf dem Gebiet der kleinen Alleskönner. Ein jetzt vorgestelltes Konzept für das Smartphone der Zukunft dürfte die Kategorie, in der wie Handys denken, komplett umkrempeln und das zugunsten der Kundschaft. Fragt sich nur, ob uns die Hersteller dieses Wunderwerk auch gönnen.

Lego-Handy nach Baukasten-Prinzip

Ein Smartphone nach dem Phonebloks-Prinzip wird nicht mehr können als die derzeitigen Modelle, allerdings mit einem gewaltigen Unterschied: Es ist nicht aus einem Guss, sondern besteht aus einzelnen Modulen, die auf eine Hauptplatine gesteckt werden. Das ermöglicht dem Benutzer das persönliche Zusammenstellen eines für die eigenen Bedürfnisse optimalen Smartphones. Wer beispielsweise für seine Daten einen Cloud-Speicherdienst verwendet, braucht kein großes Speichermodul und kann den freien Platz auf der Platine etwa für einen lauteren Lautsprecher zum Musikhören nutzen. Oder wer mit dem Handy hauptsächlich telefoniert, verzichtet auf einen großen Bildschirm und freut sich über mehr Gesprächszeit dank weiterer Akku-Blöcke. Das Ganze ist natürlich auch ressourcenschonend: Anstatt ständig neue Geräte zu kaufen und Afrika weiter mit Elektronik-Müll zu überschwemmen, lässt sich mit einem Phonebloks-Gerät, kann man das Handy an die eigenen Bedürfnisse anpassen und die Leistung beliebig aufrüsten. Im Promotion-Video für das Lego-Smartphone werden die Möglichkeiten und Vorzüge gut beschrieben:

Zu schön für diese Welt?

Den Herstellern von Handys dürfte die Idee hinter Phonebloks überhaupt nicht gefallen: Das einfache Austauschen beschädigter Module sowie dem möglichen Upgraden, wenn die Geschwindigkeit irgendwann nicht mehr ausreichend erscheint, dürfte deren Absätze erheblich reduzieren und den Produktzyklus von mittlerweile fast einem Jahr in Frage stellen. Ebenfalls so gar nicht im Interesse von Apple, Samsung, Blackberry und HTC: Kompatibilität. Allein zum Nutzen gemeinsamer Ladegeräte mussten die Hersteller von der EU-Kommission gezwungen werden, da ist eine gemeinsame Telefon-Basis, auf der Module verschiedener Hersteller fröhlich getauscht und kombiniert werden können, nur schwer vorstellbar.

Join the smartphone revolution!

Das wissen auch die Leute hinter Phonebloks und rufen in ihrem Video zur Technik-Revolution auf: Technik-Produkte seien nicht für den Langzeitgebrauch gedacht, ein Phänomen, das zwar die Wirtschaft am Laufen hält, aber langfristig ökologisch und in Sachen Ressourcen echte Probleme bürgt. In der medialen Debatte wird das Problem derzeit auch unter dem Begriff „geplante Obsoleszenz“ diskutiert. Um die Industrie von den Vorteilen eines Blok-Phones zu überzeugen, versucht man einen neuen Ansatz, sogenanntes Crowdspeaking, zu nutzen. Per Facebook und anderen Netzwerken kann man sich dem Ruf anschließen, am 29. Oktober sollen die verbundenen Socialmedia-Kanäle dann für einen möglichst großen Aufschrei genutzt werden. Es liegt also in unserer Hand, seriously!

Ausklappen & lesen

Simpel wie genial: zusätzliche Smartphone-Taste Pressy

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
2. September 2013 - 15:00 Uhr

Bei Smartphones geht der Trend in eine eindeutige Richtung: Spätestens seit man sich in Sachen Design am heiligen Gral iPhone orientiert, geht man in Sachen Steuerung minimalistisch vor. Heißt ein Knopf muss reichen, der Rest muss per Touchscreen laufen. Ein Hinweis darauf, dass nicht unbedingt alle Nutzer die schöne neue Welt der fummeligen Touch-Bedienung lieben, ist der Erfolg von Pressy, ein zusätzlicher Knopf für Android-Smartphones,  dessen veranschlagten Produktionskosten bei Kickstarter innerhalb eines Tages zusammenkamen – genauer gesagt mehr als das Dreifache der Summe.

Kickstarter-Hit Pressy: Die Crowd will den Extraknopf!

Die Idee ist so einfach, dass man erst einmal darauf kommen muss: Pressy wird in den Kopfhörereingang des Anroid-Geräts gesteckt und fungiert danach als eigenständige Taste, die sich mit verschiedensten Funktionen belegen lässt. Oft genutzte Features, wie die Kamera oder die Taschenlampe lassen sich somit direkt aktivieren, ganz ohne mühsames Entsperren des Bildschirms und durchs Menu kämpfen. Das dürfte auch Hobby-Detektive freuen: Ob ein spontanes Foto oder das diskrete Starten der Audioaufnahme – die Bedienung des Smartphones ging wohl noch nie so schnell. Dass noch genug Leute den mechanischen Tasten hinterhertrauern, zeigt der Erfolg von Pressy bei der Crowd-Funding Plattform Kickstarter: Normalerweise wird einen guten Monat lang nach interessierten Käufern gesucht, die Geld zusammenlegen, um Planungs- und Produktionskosten für neue Produktinnovationen zu decken. Nur ganz wenige Produkte, wie etwa die lang herbeigesehnte Opensource-Smartwatch Pebble, kommen so gut an, dass sie den gewünschten Betrag innerhalb eines Tages einspielten. So auch Pressy: Innerhalb 24 Stunden kamen statt der geplanten 40.000 Dollar ganze 140.000 Dollar zusammen.

Wenn man sich das lustige Produktvideo anguckt, lässt sich die Begeisterung für prinzipiell wenig spektakuläre Idee schnell nachvollziehen. Pressy ist wirklich ein allmighty android button, wie ihn die Schöpfer der Idee von Nimrod Back nennen: Denn per App lässt sich der zusätzliche Knopf optimal konfigurieren: Quasi wie beim Morsen lassen sich durch Kombinationen von kurzen und langen Drücken der Taste verschiedenste Funktionen programmieren. Und wer immer noch nicht überzeugt ist: Das Ganze funktioniert auch während dem Hören von Musik, vorausgesetzt man verfügt über ein Headset mit Taste, welche dann die Funktion von Pressy übernimmt.

Ausklappen & lesen

Walking-Shelter: Dieses Zelt ist für die Füße!

KATEGORIE: Gadgets von Morgen Geek Gags
5. August 2013 - 17:00 Uhr

Die extra-coolen Leute kommen gerne auch mal ganz ohne Zelt aufs Festival. Weniger zu schleppen, kein nerviges Aufbauen und die nächtliche Suche, bei der der Zeltplatz zur Nadel im Heuhaufen wird, hat auch ein Ende. Stattdessen wird sich einfach bei willigen Sexualpartnern einquartiert oder eben ganz aufs Schlafen verzichtet. So macht das nicht nur der in der Öffentlichkeit eher als verkopfter Teetrinker wahrgenommene Rapper Curse, den man ja eigentlich ganz bequem im Hotel vermuten würde. Nächstes Jahr bietet sich womöglich eine neue, ziemlich verrückte Möglichkeit irgendwo zwischen den beiden Varianten – ein Zelt verstaut im Schuh!

Geht’s noch? Sneaker-Zelt-Kombination

Im Designer-Kollektiv Sibling wurde die Idee für das wohl verrückteste Festival-Gadget umgesetzt: Walking Shelter ist ein mehr oder weniger gut im weißen Sneaker verstecktes 1-Personen-Zelt, das mit ein paar Handgriffen um den stolzen Besitzer des ausgefallenen Schuhs aufgestellt werden kann. Ob die eigentlich obligatorischen Zeltstangen dabei aus Platzgründen ausgespart wurden oder damit das Produktdesign endgültig in den Bereich der Absurditäten einzuteilen ist – schwer zu sagen. Jedenfalls muss der stolze Träger der Walking-Shelter-Sneaker als seine eigene Zeltstange herhalten. Genauso wenig verfügt das Sneaker-Zelt über einen Boden, im Endeffekt bleibt also nicht mehr als eine wasserdichte Plastikdecke die man aus dem Schuh zaubern kann, um damit den Koma-Schlaf nach dem Alkoholrausch stilvoll zu verdecken. Ob es bei der Designstudie bleibt oder die Sneaker-Zelt-Kombination 2014 auf den HipHop-Festivals das neue Trend-Gimmick wird, kann in einer Welt mit Moneyboy und Mc Fitty wahrscheinlich niemand so genau sagen.

Ausklappen & lesen

Hunde-Tracker Whistle: Für smarte Herrchen

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
29. Juni 2013 - 17:00 Uhr

Daten sammeln ist ja das neue Ding heutzutage. Egal um was für eine Firma und Institution es sich handelt, je nach Möglichkeit werden so viele Daten wie möglich erhoben, gespeichert und verwertet. Denn Wissen ist Macht. Oder besser Wissen macht Geld? Wie auch immer, Zeit für eine Datenkrake, die zur Abwechslung mal zu unserem Nutzen ist: Mit Whistle, einem mit Sensoren versehenen Clip fürs Halsband, wird der Spieß umgedreht und das moderne Hunde-Herrchen vom Überwachten zum Überwacher – natürlich alles nur zum Besten des Hundes!

Whistle: Gesundheits-Monitoring für den Hund

Am Halsband des Vierbeiners befestigt sammelt Whistle mit einer Akkulaufzeit von etwa 10 Tage alle relevanten Informationen über dessen Verhalten: Wie viel Bewegung hat Liebling heute bekommen, ruht er sich oft genug aus, wurde mit dem Hündchen ausgiebig genug gespielt? Alles Fragen, die sich wenn Whistle die Testphase durchlaufen hat und offiziell erhältlich ist, mit nie da gewesener Präzision beantwortet werden können. Wirklich interessant und nützlich wird die Datenerhebung aber erst auf lange Sicht: Nutzt man den Hunde-Sender über mehrere Monate und verfügt über eine stabile Datenbasis, lassen sich Verhaltensveränderungen des Hundes, sei es wegen des normalen Alterungsprozesses oder aber wegen einer sich entwickelnden Krankheit, früher und vor allem genauer erkennen. Auf die Zustandsbeschreibung „mein Hund wirkt irgendwie schlapp“ kann der Hunde-Besitzer der Zukunft beim Tierarzt jedenfalls verzichten und mit einem wesentlich aussagekräftigeren Bestand an Daten auftrumpfen – dafür ist in der Software von Whistle auch eine Exportfunktion vorgesehen, die die Daten, sofern sich das Hunde-Tracking-System durchsetzt, an den Tierarzt des Vertrauens sendet.

Digitaler Hunde-Vergleich

Um die Daten, die Whistle aufzeichnet, auszuwerten, werden diese per Bluetooth ans Smartphone oder den Computer übertragen. Von der Software anhand der gesammelten Informationen erstellte Graphen helfen dem Herrchen, Wohlbefinden und Ausgeglichenheit des Hundes zu überprüfen. Besonders praktisch: Die Daten können mit denen andere Hundebesitzer verglichen werden, was das Leben für Hunde, deren Besitzer nicht über jede Eigenart der jeweiligen Rasse im Detail bescheid wissen, verbessern könnte. Außerdem warnt eine Alarm-Funktion, wenn sich die Messwerte verändern, also beispielsweise der Hund unverhältnismäßig schläft oder weniger Bewegung hat als üblich. Genauso ist es möglich eine Art Fitness-Plan für den besten Freund des Menschen zu erstellen: per Daily Goal lassen sich bestimmte Ziele, wie etwa eine festgelegte Zeit aktiver Bewegung für den Hund, bestimmen. Langfristig könnte Whistle also durchaus positiven Einfluss auf die Gesundheit unserer Vierbeiner haben, und gerade auch in größeren Familien, in der sich verschiedene Personen um den Hund kümmern, für mehr Übersichtlichkeit bei der artgerechten Behandlung des Haustiers sorgen. Ein derartiges Projekt für Katzen ist bisher noch nicht in Planung, aber die machen ja sowieso, was sie wollen.

Wenn der smarte Hunde-Tracker auf den Markt kommt, soll das Gerät um die 100 US Dollar kosten. Mit 16 Gramm Gewicht und einem Durchmesser von 4 cm dürfte das smarte Hundegadget am Halsband dem Schützling kaum auffallen. Ganz wie bei uns also, fragt sich nur ob unser Big Brother auch nur gute Absichten hat?

Ausklappen & lesen

WiSee: Gestensteuerung ohne Grenzen

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
7. Juni 2013 - 16:00 Uhr

Gestensteuerung ist irgendwie schon fast ein alter Hut, voll letztes Jahrzehnt! Bald ist es schon sieben Jahre her, dass mit der Nintendo Wii eine neue Ära der Steuerung von Videospielen und ferne technischen Geräten allgemein eingeläutet wurde. Abgesehen von der Umstellung der Gestenerkennung auf Kameras, die die Bewegungen direkt erfassen, hat es seitdem keine echte Innovation gegeben, so dass sich Microsofts neu angekündigte xBox One schon mit dem fragwürdigen Feature brüsten muss, die Umgebung dauerhaft und selbst im ausgeschalteten Zustand auf relevante Bewegungsmuster zu überwachen. Anstatt wie ein gelungenes Gadget, mit dem sich die Konsole wortwörtlich im Handumdrehen aktivieren lässt, wirkt das Ganze mehr wie ein weiteres gemeinsames Joint Venture mit der NSA. Aber es gibt auch gelungene Weiterentwicklung von Gestensteuerung, die bekannte motion controller-Systeme wie Kinect alt aussehen lässt.

WiSee: Barrierefreie gesture recognition per W-Lan

WiSee ermöglicht nicht weniger, als Gestensteuerung unabhängig vom Standort des angepeilten Geräts vom ganzen Haus aus zu betreiben, grenzenlosquasi, jedenfalls immerhin so weit das Wireless Lan-Netz reicht. Das funktioniert folgendermaßen: Die Strahlung des kabellosen Netzwerks reagiert auf seine Umgebung, Metalle oder Wasser stören das Signal.  Und da der Mensch zu über 70 % aus Wasser besteht, hat der menschliche Körper natürlich auch einen Einfluss auf das WiFi-Funktnetz. Analysiert man die durch menschliche Bewegungen erzeugten Veränderung der W-Lan-Strahlung, lassen sich so also bestimmte Muster erkennen und somit Gesten erfassen. Natürlich nicht so genau wie noch bei derzeitig verwendeten Systemen wie der Bewegungserfassung durch Kameras, aber genau genug, um beispielsweise Tracks der laufenden CD zu skippen oder den Fernseher abzuschalten. WiSee hat zwar noch keine Marktreife erlangt, s0ll aber schon gut funktionieren. Angeblich werden 94 % der Körperbewegungen bereits richtig erkannt.

Nette Geste oder Technik mit Tücken?

Im oben verlinkten Video erklären die Forscher der University of Washington die kleine Technik-Revolution noch mal im Detail. Vielversprechend, allerdings könnten die Tücken wie so oft in den Details stecken. Gerade in Mietswohnungen, wo sich schon heute etliche W-Lan-Signale überlagern, könnte die Technik zu Problemen führen: Beispielsweise Fernsehgeräte die wahllos umschalten, weil die Nachbarin gerade die Fenster putzt, wären nicht gerade ein Fortschritt in Sachen vereinfachter Bedienung. Lassen sich entsprechende Probleme lösen, dürfte WiSee die Bedienung unserer Wohnzimmer-Technik und anderer Gadgets revolutionieren und Gestensteuerung den Einzug in unser Alltagsleben auch jenseits von Videospielen erlauben. Bald können wir uns also alle so cool fühlen, wie Tom Cruise in Minority Report, seriously!

Ausklappen & lesen

Der Blickfang fürs Fahrrad: Monkey Light Pro LED-Display

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
28. Mai 2013 - 16:00 Uhr

Fahrrad-Gadgets wie die mobile Dynamo-Ladestation sind nicht spektakulär genug? Gar kein Problem, für alle Fahrrad-Nerds mit Aufmerksamkeitsdefizit gibt es jetzt das perfekte Gimmick für den Drahtesel: Monkey Light ist ein aus LEDs gefertigtes Display für Vorder- und Hinterrad. Dank der Fahrrad-LEDs strahlen eigens ausgewählte Bilder in grellen Farben zwischen den Speichen in Richtung der staunenden Passanten, der perfekte Aufmerksamkeits-Garant!

Fahrrad-Tuning per LED-Display

Im Prinzip handelt es sich beim Monkey Light Pro natürlich nicht um richtige Displays, wäre sowieso viel zu schwer. Stattdessen haben sich die Entwickler aus Kalifornien für ihr Bycicle Wheel Display einen raffinierten Trick ausgedacht, um Bilder und Videos aufs Rad bringen: Vier Balken mit hellen LED-Leuchten in Richtung beider Seiten werden in Form eines Kreuzes zwischen den Speichen angebracht. Bewegen sich das Fahrrad schnell genug, verschmelzen die Balken für das menschliche Auge zu einer leuchtenden Fläche. Um dabei auch etwas erkennen zu können, braucht es natürlich noch einen weiteren Schritt. Monkey Light Pro misst die Geschwindigkeit des Fahrrads und passt die Leuchtfrequenz der LED-Lichter entsprechend an. Zwischen 15 und 65 km/h erscheinen so etwas wackelige aber klar erkennbare und grell leuchtende Bilder und Videos in 256 Farben. Und das Beste: Bezüglich dem, was zwischen den Reifen zu sehen ist, sind keine Grenzen gesetzt: Per Bluetooth lassen sich beliebige Bilder und Videos einspeisen. Die wohl penetranteste  aber auch coolste Art eigene Botschaften zu verbreiten seit den Display-Gürtelschnallen! Hier das ganze live in Aktion:

 

Monkey Light Pro: Affengeil, schweineteuer

Momentan läuft die Kickstarter-Kampagne, die das Startkapital für die Massenproduktion des Monkey-Displays einholen soll. Dort scheint es genug zahlungskräftige Fahrrad-Enthusiasten zu geben, von den angestrebten 80.000 Dollar ist schon nach fünf Tagen mehr als die Hälfte beisammen. Kosten soll das Monkey Light am Ende nicht weniger als 500 Dollar, pro Rad wohlbemerkt. Awesomeness hat halt seinen Preis. Dafür ist das Produkt dann aber auch wasserfest, erschütterungsfest und diebstahlgesichert. Und ein ordentlicher Akku soll wohl auch verbaut werden, nicht weniger als 8 Stunden Laufzeit werden für das Rad-Display angegeben. Selbstverständlich, dass die Bedingung bequem kabellos per Bluetooth funktioniert, sogar mit Playlists! Eindeutig die beste Variante dem heimischen Kiez bei Nacht sein Fotoalbum zu präsentieren, seriously!

Ausklappen & lesen

Terrafugia TF-X: Zukunft der Mobilität?

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
16. Mai 2013 - 15:10 Uhr

Die Science Fiction Autoren sind sich schon mal einig: Straßen haben keine große Zukunft, ein veraltetes, so zweidimensionales Konzept! Denn früher oder später schweben wir im eigenen kleinen Jet durch die Häuserschluchten düsterer Großstädte, an die guten alten Autos erinnert dabei dann wahrscheinlich höchstens noch die die Form der Karosserie des Fahr- oder besser gesagt Flugzeugs. Bis es so weit ist, könnten Hybride, die sowohl auf Straßen fahren als auch bei Bedarf abheben können, unser Straßen- beziehungsweise Luftbild erobern. Und wie soll es auch anders sein: Das Ganze ist bereits seit Jahren in der Entwicklung.

Fliegendes Auto im Sci-Fi Look

Der handfeste Plan zur Entwicklung und Konstruktion eines solchen Fahrzeugs wurde bereits 2006 im Umfeld des renommierten Michigan Institute of Technoligy gefasst. Ein erstes Modell, der Tansition hat noch zwei entscheidende Nachteile. Erstens das albern wirkende Design: Das Ding sieht aus wie das Sportflugzeug von Donald Duck und verfügt über einklappbaren Flügel, die den Einsatz auf engen Straßen ermöglichen sollten. Zweitens muss man schon Pilot sein, um das Gerät zu steuern. Der jetzt vorgestellte Terrafugia TF-X sieht nicht nur wesentlich zeitgemäßer aus, sondern soll auch leicht zu bedienen sein. Angeblich benötige man nicht mehr als 5 Stunden, um mit dem fliegenden Auto zurechtzukommen. Anstelle der klobigen Flügel hat man sich für den Nachfolger mehr am Hubschrauber orientiert, so kann der TF-X aus dem Stand senkrecht starten, in der Luft neigen sich die Rotoren, um den nötigen Schub zu erzeugen.

Flugauto im Luxus-Segment

Das Design wirkt wie eine Kombination aus einem neuen VW-Golf und den Shuttles aus StarTrek. Sollte also auch 2020 schick aussehen, wenn die Massenproduktion des wohl aufregendsten Fortbewegungsmittels beginnen soll. Über den Preis des Flug-Autos ist bisher nur so viel bekannt, als dass er sich im Feld heutiger Luxus-Limousinen bewegen wird, so jedenfalls Terrafugia auf der Grundlage von aktuellen Studien.  Zunächst soll aber 2015 endlich das alte Modell Transition für stolze 270.000 Dollar ausgeliefert werden. Bleibt zu hoffen, dass sich das Teil gut verkauft, macht jedenfalls eine tatsächliche Marktreife des definitiv cooleren Flugauto TF-X wahrscheinlicher.

Ausklappen & lesen

Büro-Schick: Clip Bag

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
10. Mai 2013 - 15:30 Uhr

Wenn man die Arbeit mit nach Hause bringt, bedeutet dies meistens, den Stress aus dem Büro auch am Feierabend nicht vergessen zu können. Oder man besitzt die Clip Bag, die der Designer Peter Bristol den zeitlosen Papierklemmen nachempfunden hat. Echte Büro-Tiger können ihre eiserne Arbeitsmotivation bald also auch physisch vor sich hertragen!

Vertrieb gesucht

Leider existieren bisher nur Prototypen der hippen Tasche, die vermutlich in verschiedenen Größen auf den Markt kommen soll. In klein als stilechte Business-Handtasche, in groß als Gegenentwurf zum gammligen Jute-Beutel. Die Hipster werden große Augen machen, allerdings muss bis dahin noch ein Partner für Produktion und Vertrieb gefunden werden, wie Peter Bristol, der das Konzept für die Tasche bereits 2007 entwickelte, auf seiner Webseite verlauten lässt. Sollte kein großes Problem darstellen, notfalls dürfte eine Crowd-Funding Kampagne das nötige Kleingeld für die eher mit wenig Aufwand zu produzierende Tasche einbringen. Genug potentielle Käufer, die sich für das sowohl kreative als auch minimalistische Design begeistern können, dürften jedenfalls schnell zu finden sein.

Ausklappen & lesen

Strom aus eigener Muskelkraft: Siva Cycle Atom

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
29. April 2013 - 11:00 Uhr

Wenn auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter ein gelungenes Konzept für ein Produkt vorgestellt wird, dauert es meist nicht lange, bis das nötige Startkapital zusammenkommt. So auch bei diesem neuen Gadget, dass die Herzen der Öko-Hipster höher schlagen lassen wird: Siva Cycle Atom ist ein Dynamo fürs Fahrrad, der gekoppelt mit einem abnehmbaren Akku zur mobilen Ladestation für sämtliche USB-Geräte wird. Der Akku soll über 1300 mAh verfügen, am Design lässt sich erkennen, dass der Generator fürs Fahrrad die Kraft im Gegensatz zu den gewöhnlichen Naben-Dynamos direkt an der Achse aufnimmt.

Für den umweltbewussten Nerd

Lediglich für die Beleuchtung der Straße in die Pedalen des Fahrrads zu treten, ist bald von gestern. Von den 85.000 Dollar Startkapital, die über Kickstarter eingeholt werden sollten, sind nach nur fünf Tagen schon über 90% zusammengekommen. Es scheint also eine rege Nachfrage nach der Möglichkeit zu bestehen, bei der Radtour oder auf dem Weg zur Arbeit optional auch das Smartphone aufladen zu können. Viel mehr sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten für das bald in die Produktion gehende Gadgets dürfte es zwar nicht geben, aber gut, wenn heutzutage das Smartphone schon täglich aufgeladen werden muss, wieso dann nicht auch auf dem Rad und auch noch frei von Stromkosten? Gerade für verwirrte Öko-Weltverbesserer eine echte Option. Ob der verbaute Lithium-Ionen-Akku lange genug hält, um die durch den iPhone-Kauf ruinierte Co2-Bilanz wieder aufzupolieren, darf allerdings bezweifelt werden. Die Gutmenschen dürfen sich aber gleich doppelt angesprochen fühlen: Je zehn verkaufter Einheiten des Siva Atom wird ein Modell an bedürftige Personen gespendet, denn die Macher aus San Fransisco „are committed to sharing power with those that need it most“. Tolle Sache, bald hat dann endlich auch der Obdachlose, der sein Hab und Gut im Fahrrad-Korb lagert, eine ökologisch korrekte Möglichkeit seine USB-Gadgets zu laden, seriously!

Ausklappen & lesen

Iphone-Case für Smartphone-Fotografen

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
17. April 2013 - 18:00 Uhr

Bei Fotos von der Handykamera gehen die Meinungen ja weit auseinander. Für die einen ein größtenteils nutzloses Gimmick der Smartphone-Generation, das man höchstens mal benutzt, um die LED zur Beleuchtung der Fotos als Taschenlampe zu missbrauchen. Andere fühlen sich durch die Kamera, die ja sowieso immer dabei ist, zum Hobby-Fotografen berufen. Die mangelnde Qualität der Bilder spielt ja sowieso keine große Rolle mehr, wenn das Bildmaterial erstmal durch den voreingestellten Vintage-Filter der hippen Foto-App zur großen Kunst geworden ist.

Wer holt am meisten aus der Handycam?

Auch unmittelbar für die Aufnahme von Fotos gibt es Apps, die die Möglichkeiten der Handycams erweitern, etwa per Zusammenschnitt einzelner Aufnahmen Panorama-Fotos möglich machen. Mittlerweile brauch man sich als Hobby-Fotograf nicht mehr auf solche Software-Lösungen zu beschränken, für die gängigen Handy-Modelle sind unter anderem aufsetzbare Objektive verfügbar, die einen echten Zoom oder eine Fish-Eye-Perspektive ermöglichen. Wer Gefallen daran findet, sein iPhone zur Kamera aufzumotzen und sich dabei mehr Flexibilität wünscht, kann sich jetzt auf das passende Gadget freuen, oder gleich per Kickstarter die Produktion finanzieren.

Case mit vier Objektiven

Bei WoW handelt es sich natürlich nicht um die gleichnamigen Sonderangebote von Ebay, sondern um eine iPhone-Hülle, mit der sich vier verschiedene Objektive über die eigentliche Kamera schieben lassen. Die Bedienung ist dabei simpel und bequem: Einfach das iPhone in die Plastikhülle schieben und fertig. Die Linsen sind auf einem Drehrad angebracht, sodass man im Nu zwischen den verschiedenen Aufsätzen wechseln kann. Zur Auswahl steht dabei eine Macro-Objektiv, mit dem sich kleine Objekte fotografieren lassen, ein Weitwinkelobjektiv, das den Sichtradius der Kamera um 30° erhöht, ein Cameo-Objektiv, mit dem die Umgebung des Bildmittelpunkts ausgeblendet wird sowie eine Linse, die Spiegelungen reduziert und den Bildern eine Bewegungsunschärfe hinzufügt. Die verschiedenen Features werden in diesem Produktvideo kurz zusammengefasst. Wenn die 50.000 Dollar bei Kickstarter erreicht sind und die Fertigung beginnt, sollen dem Kamera-Case ein praktisches Stativ sowie eine App beiliegen. Diese soll den Entwicklern von Wow nach in Sachen digitalem Zoom neue Maßstäbe setzen, indem bei der Vergrößerung die Zahl der Pixel hochgerechnet wird.

Inwiefern die Software der App anderen Verfahren des digitalen Zooms überlegen ist, wird leider nicht verraten. Wahrscheinlich eher ein nettes Gimmick, das Hobby-Knipser, die Spaß an WoW hätten, sowieso schon in ähnlicher Form haben dürften. Die Hülle mit den variierbaren Kamera-Linsen macht jedenfalls einen soliden Eindruck. Bisher heißt es aber noch Abwarten an die Smartphone-Nerds, bisher ist erst ein Fünftel des benötigten Startkapitals eingegangen.

Ausklappen & lesen

Kamera-Designstudie: Produktklassiker neu erfunden

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
12. April 2013 - 16:30 Uhr

Manche Produkte sind einfach so akzeptiert, dass sie sich über Jahrzehnte nicht wesentlich verändern. So sind beispielsweise moderne Autos, unabhängig von den abgerundeten Karosserien und der ganzen eingebauten Technik, eben immer noch ein rechteckiger Kasten mit vier Rädern. Genau wie bei Kameras: Obwohl die Technik vorangeschritten ist, entsprechen Form und Design von modernen Digitalkameras prinzipiell der alten Schule. Dem Designbüro Conran wurde deshalb von der BBC die Aufgabe übertragen, ein neues Designkonzept für Kameras zu entwerfen, das frischen Wind in die angestaubte Optik der Kameras bringt.

Loch statt Bildschirm

Die größte Neuerung der Designstudie fällt direkt ins Auge: Anstelle des Suchers, beziehungsweise der Bildschirme, die heutzutage in digitale Kameras gebaut werden, um das Motiv zu überprüfen, weißt die von Conran entworfene Kamera schlicht ein Loch in der Mitte auf, durch welches der Fotograf hindurch schaut.

Die Idee hat überzeugende Vorteile: So könnte der Verbrauch der energiehungrigen Kameras auf ein Minimum reduziert werden. Außerdem entfallen die komplizierten Menus, mit denen sich nicht selten überforderte Benutzer durch wohl größtenteils verzichtbare Funktionen ihrer Kamera kämpfen. Und nicht zuletzt: Auch wenn so nicht hundertprozentig klar ist, wo die Ränder der Aufnahme liegen – der natürliche Blick durch das Guckloch ist intuitiver und erlaubt es dem Fotografen sich auf das Motiv zu konzentrieren, ohne von dem ohnehin zu kleinen Display abgelenkt zu werden. Und noch ein Grund warum man den Stromfresser nicht mehr braucht: Da heute sowieso so gut wie jeder mit Smartphone unterwegs ist, lassen sich die Bilder per Bluetooth auch mit diesem überprüfen, mit weitaus höherer Auflösung und natürlicherer Farbgebung.

Weniger ist mehr

Chef-Designer Jared Mankelow ist bei der Entwicklung des Prototypen minimalistisch vorgegangen: Das Produkt sollte auf das Wesentliche reduziert werden, betrachtet man im Vergleich die vielen Schalter und Rädchen von Spiegelreflex-Kameras, scheint das Vorhaben gelungen. Die Bedienelemente für die Bildeinstellung sind am oberen Rand der Kamera-Rückseite angebracht, darunter befinden sich lediglich noch der Power-Schalter und der Auslöser mit optionalem Blitz. Wieso das so genial ist, erklärt Jared Mankelow mit seiner ruhigen Art natürlich selbst am besten, hier das Video zur Kamera-Designstudie. Ob und wann vergleichbare Modelle produziert werden, ist bisher nicht bekannt. Man kann aber ruhig davon ausgehen, dass das Produkt Marktreife erlangt, denn rein technisch sind keine Neuheiten verbaut, womit die Produktionskosten relativ niedrig sein dürften. Und mal ehrlich, Digicam mit abgespeckter Technik? Die Hipster werden’s lieben!

Ausklappen & lesen

Eindruck schinden auf dem Golfplatz

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
4. April 2013 - 15:00 Uhr

Golfen ist ja eher ein gemütlicher Sport. Die meiste Zeit wartet man bis man endlich Abschlagen darf und guckt Bällen hinterher und wenn selbst das zu stressig ist, kriegt man die Zeit auch fröhlich-feucht im Clubhaus rum. Für viele geht es dabei hauptsächlich ums Kontakte pflegen, Sehen und Gesehen werden eben. Der Profi-Golfer Bubba Watson verfügt jetzt über ein ganz besonderes Gadget, mit dem er auf dem Grün garantiert nicht mehr übersehen wird.

Golfen ohne Grenzen

Anstatt mit einem der langsamen Spießer-Carts über den Golfplatz zu trödeln, gibt Watson richtig Gas: Mit seinem stylischen Hovercraft ist der garantiert immer der erste beim nächsten Loch. Bunker? Wassergraben? Kein Problem, mit dem schwebenden Luftkissen-Fahrzeug wird über Hindernisse einfach mir nichts dir nichts drüber hinweggerauscht. Das Ganze muss nicht nur wahnsinnig Spaß machen, der Greenkeeper dürfte es ihm auch danken, denn für den Rasen ist die neue ultimative Form der Fortbewegung auf dem Golfplatz natürlich weitaus schonender als die normalen, kleinbürgerlichen Golf-Carts. Sogar normales Laufen belastet den Rasen weitaus stärker als das schwebende Cart.

Neue Ära der Golfcarts?

Für die Konstruktion des in dieser Form bisher einzigartigen Amphibienfahrzeugs hat sich Watson mit dem Hovercraft-Experten Chris Fitzgerald zusammengesetzt, um einen optimalen Weg zu finden, charakteristische Elemente des Golfcarts mit der neuen Antriebstechnologie zu kombinieren. Optisch ist der Prototyp BM1 definitiv gelungen und auch die praktischen Vorteile liegen auf der Hand. Neugierige Blicke erntet Watson beim Einsatz des Luftkissen-Carts natürlich zu Hauf. Jetzt wird sich zeigen, wie spießig die Golf-Community wirklich ist: Akzeptiert man die geniale Innovation oder verweigert sich die Polo-Fraktion diesem genialen Fortschritt?

Ausklappen & lesen

Gesture: Bürostuhl für professionelle Hänger

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
27. März 2013 - 15:00 Uhr

Die Evolution hat lange gebraucht, den Menschen in eine aufrechte Haltung zu bringen. Höchste Zeit für eine kleine Revolution!
Seit der Erfindung des Schreibtisches hat sich nicht sonderlich viel verändert. Briefpapier wurde von der Schreibmaschine ersetzt, die Schreibmaschine vom Computer. Mit der Einführung der Laptops begann die Emanzipation, Arbeit war nicht mehr unmittelbar an das Büro gebunden. Mit der Verbreitung von Smartphones und Tablet hat sich der moderne Mensch jetzt endgültig von der Diktatur des Schreibtisches befreit. Höchste Zeit also die Möbelganitur dem neuen lockerleichten Lebensgefühl anzupassen? Für die neue Avantgarde, die am liebsten den ganzen Tag auf der Couch liegen würde, sich aber durch Sozialneid gehindert daran gehindert sieht, gibt es jetzt genau das richtige Sitz-Mobiliar.

Bürostuhl für die moderne Schreibtisch-Haltung

Die Entwickler von Gesture, dem wohl ersten Stuhl, der für die Nutzung von Laptops, Smartphones und Tablets optimiert wurde, haben beim modernen Homo Büronomicus neun weit verbreitete Sitzpositionen identifiziert. Der Zukunfts-Stuhl wurde so konstruiert, dass der Körper bei den typischen Sitz- und Bewegungsmustern unterstützt wird. Die Philosophie dabei ist relativ simpel: Früher waren Bürostühle relati starr und darauf ausgelegt, den Benutzer so lange wie möglich vor dem Schreibtisch halten zu können. Die Anforderungen des modernen, bewegungsbedürftigen Bürohengsts sind natürlich weitaus vielfältiger. Der Performer von heute braucht natürlich einen Stuhl so individuell wie der Startbildschirm seines Windowsphones und flexibel wie die Yoga-Trainerin. Was dabei rausgekommen ist, zeigt ein wissenschaftlich angehauchtes Promo-Video, das in Sachen Überhöhung locker mit Apple mithalten kann.

Hängematte für den gesundheitsbewussten Kippler

Schon die vielen Kinder in der Schule, die nicht vom Kippeln mit dem Stuhl ablassen konnten, haben uns gezeigt: Der Mensch möchte nicht still und aufrecht sitzen, und erst recht nicht im Büro. Um etwaige Rückenschäden kümmert man sich einfach in der Zukunft, technologischer Fortschritt und so. Um die Zeit bis dahin möglichst angenehm zu gestalten, empfiehlt sich der Gesture-Bürostuhl, der einfach jede Bewegung des Insassen mitmacht. Quasi der perfekte Stuhl für ADS-Leidende und Zappel-Philips. Leider sind flexibel verstellbare Schreibtischstühle jetzt keine absolute Weltneuheit, insofern beschränkt sich die technologische Innovation auf die großzügig variierbaren Armlehnen. Armlehne niedrig – Laptophaltung, Armlehne hoch – Tablet gucken. Nettes Konzept, cooler Gadget-Stuhl. Oder wie es im bescheidenen Video zum im Herbst erscheinenden Stuhl heißt: … a chair that was designed for the interface between user and technoligy… Seriously!

Ausklappen & lesen

Die Smartwatches kommen!

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
23. März 2013 - 14:00 Uhr

Das Smartphone braucht einen kleinen Bruder. Mit dem Handy rumspielen ist einfach nicht mehr cool genug, in Zukunft kommuniziert man mit seinem Smartphone bequem per Hightech-Uhr am Handgelenk. War man in der Branche bisher noch eher unsicher, ob der Kunde die Innovation auch wirklich annehmen würde, scheint in den Chefetagen der Computer-Konzerne mittlerweile mehr Zuversicht zu herrschen. Wenn auch mit wenig Begeisterung aufgenommen, sind erste entsprechende Geräte bereits erhältlich und während die Szene noch auf Apples Bestätigung der unumgänglichen iWatch wartet, bestätigen jetzt die anderen großen Player ihren Einstieg in das neue Marktsegment mit Gelddruck-Potential.

Alle wollen ein Stück des Kuchens

Nachdem Mitte Februar Bilder einer sich in Entwicklung befindenden Brille von Samsung geleakt wurden, wurde das Projekt vergangene Woche von einem Mitglied der Geschäftsleitung bestätigt. Wenig überraschend waren dann auch die Berichte, dass google ebenfalls an einer intelligenten Uhr arbeitet, gerade weil passende Design-Patente bereits angemeldet wurden. Die google-Variante erscheint als besonders vielversprechendes Gadget, denn, parallel entwickelt zur google glass, soll das Deckglas der Uhr aufklappbar sein und bei einem Blick durch dieses Informationen zur Umwelt im Sinne der Augmented Reality einblenden. Und auch LG zieht jetzt nach, wie die Korea Times heute berichtet. Ob die Uhr mit Android oder dem mit viel Spannung erwarteten open source-Betriebssystem Firefox OS laufen wird, wurde dabei nicht verraten.

Fortsetzung im Kampf der Betriebssysteme?

Es ist im Artikel bereits angeklungen – bei der Entwicklung der neuen Computer-Uhren geht es nicht nur um Optik und innere Werte: Durch die Anschaffung eines weiteren, mit dem Smartphone kompatiblen Geräts, lässt sich der Kunde leichter an eine der Plattformen binden. Die Bewegung, die momentan im Geschäftsfeld zu spüren ist, lässt sich demnach wohl weniger auf die Nachfrage der Kundschaft zurückführen, vielmehr scheint sich ein neues Schlachtfeld im alten Krieg der konkurrierenden Betriebssysteme aufgetan haben, welcher im Bereich der Smartphone-Betriebssysteme erbittert geführt wird. Fragt sich also eigentlich nur noch, ob auch Microsoft in das Rennen einsteigen wird und eine eigene Uhr vorstellt, die dem mit wenig Begeisterung aufgenommenen Windows 8 zu mehr Benutzern verhelfen könnte.

Ausklappen & lesen

Smartwatches: Wo bleibt die iWatch?

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
22. März 2013 - 15:00 Uhr

Von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, fand eine kleine digitale Revolution statt. Den bei Handy-Affinen Leuten höchstens noch aus Prestigegründen getragenen Armbanduhren  wurde ein neuer Zweck zu Teil: Die als Smartwatch bezeichneten technisch aufgemotzten Statussymbole am Handgelenk sollen vor allem einen direkteren Zugriff auf das mit Bluetooth verbundene Smartphone liefern. Ist ja auch immer so eng in der Hosentasche! Und mal ehrlich: Beim ständigen Herumspielen mit den Handy kriegt man doch recht schnell Stempel ADS-Leidender oder Facebook-Junkie aufgedrückt – viel stilvoller wirkt da der klassische gelangweilte Blick auf die Uhr.

Sony seiner Zeit voraus?

Bereits seit Ende 2011 ist ein entsprechendes Model von Sony erhältlich. Das etwa 3 cm große Touch-Display reicht dabei um kurze Texte wie etwa SMS oder Tweets zu lesen und das Gerät per Multitouch zu bedienen, wirklich viel lässt sich auf der Computer-Uhr allerdings nicht anstellen. Womöglich deshalb sieht man die Hightech-Uhren nicht einmal am Arm von Caffee-Besuchern am Prenzelberg. Mit der Weiterentwicklung solcher Uhren könnte das als Wearable Computing bezeichnete Produktkonzept früher oder später aber doch Früchte tragen.

Denn denkt man das ganze weiter, ergeben sich doch eine Menge potentiell nützlicher Verwendungsmöglichkeiten für den kleinen Außenposten des Smartphones, die über das Anzeigen von eMails und dem Wetterbericht hinausgehen.

Warten auf den Heilsbringer

Experten sowie die Gerüchte-Küche erwarten deshalb, dass Apple früher oder später ebenfalls eine Computer-Uhr auf den Markt bringen wird, wahrscheinlich arbeitet die Firma bereits fieberhaft an Design und Funktionen des Produkts, dessen Name auf der Hand liegt. Dass für eine iWatch die nötige Nachfrage besteht, lässt der Erfolg einer anderen Smartwatch erhoffen, deren Produktion gerade beginnt. Die Entwicklung der Pebble wurde per Crowdfunding auf der Plattform Kickstarter finanziert, wobei die beeindruckende Summe von 2 Millionen Dollar zustande kam. Den Weg zum Massenmarkt, in dem nicht mehr nur Nerds und Handy-Geeks solche Uhren tragen, müsste aber schon Apple mit ihrer speziellen Produkt-Magie freimachen. Der Erfolg eines solchen Projekts könnte elementar für die Firma sein. Zu lange schon wurde keine echte Innovation aus dem Hause Apple vorgestellt und Kundschaft sowie Presse mit eher unspektakulären Upgrades von Iphone und Ipad gelangweilt. Dieses täuschend echte Video einer Apple-Konferenz verdeutlicht die Situation sehr gut.

Ausklappen & lesen

Myo: Computer bedienen wie in der Zukunft

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
21. März 2013 - 14:00 Uhr

Redner, die mit Hilfe von Präsentationen ihren Vortrag dem Publikum näher bringen, sitzen schon lange nicht mehr vor ihren Laptop, um die Folien weiter zu klicken. Der moderne Professor oder Abteilungsleiter greift dabei natürlich zur Fernbedienung. Wer dachte, dabei wäre der integrierte Laserpointer das höchste der Gefühle in Sachen technologischer Fortschritt, wird jetzt eines besseren belehrt.

Next-Level Fernbedienung

Ende des Jahres soll die Gestensteuerung Myo erscheinen. Das Gerät sieht aus wie ein Armreif aus einem von Apple gesponserten Sciencefiction-Film und misst sowohl die räumliche Bewegung des Arms des Benutzers sowie die dortige Muskelspannung. Dadurch soll eine präzise Gestensteuerung möglich werden, ganz ohne den Umweg einer Kamera, die die Bewegungen einfängt.

Hält das Gerät was es verspricht, sollte so eine wesentlich genauere Erkennung von recht speziellen Gesten, etwa eines Schnippens, möglich sein. Außerdem ist bei der Steuerung von Geräten eine Ausrichtung zur Kamera nicht mehr notwendig. Wer die Musik aufdrehen will, muss sich mit der Fernbedienung der Zukunft also nicht einmal mehr der Anlage zuwenden.

Hollywood lässt grüßen

Mehr oder weniger alltagstaugliche Anwendungsmöglichkeiten zeigt das Promo-Video von der Produktwebseite. Teile des Videos erinnern dabei an das Gesten-Ballett von Tom Cruise im Sciencefiction-Thriller Minority Report. Und auch für Spiderman-Fans sollten feucht-klebrige Träume wahr werden – insofern jemand noch den passenden Spinnennetz-Schießer fürs Handgelenk entwickelt. Zeit dafür bleibt noch voraussichtlich bis Ende 2013. Vorbestellt werden kann Myo schon jetzt, knapp 150 $ muss man berappen, um ein Gerät der limitierten ersten Auflage zu erhalten.

Ausklappen & lesen

Google Glass: Next Big Thing in der Gadget-Welt?

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
20. März 2013 - 13:00 Uhr

Vergangene Woche hat der Internetkonzern mit Weltherrschaftsambitionen google die Webseite für sein neues Prestige-Projekt gelauncht: Mit der einäugigen Brille google glass sollen die Grenzen zwischen realer und digitaler Welt verschmelzen, indem er Träger der Brille Informationen zu seiner Umgebung auf dem Brillenglas eingeblendet bekommt. Zusammen mit einer neuen Kopfhörer-Technologie sollen passende Sounds per Vibration der Schädelknochen direkt und für andere nicht hörbar ins Gehör des Brillenträgers gelangen. Um den Brainwash komplett zu machen fehlt eigentlich nur noch die Verbindung der Brille zum Gehirn, da google aber sowieso schon sehr gut Bescheid weiß, was wir denken, wird daran noch nicht gearbeitet, jedenfalls soweit bekannt.

Das ultimative Gadget

Dem allgemeinen Verständnis nach sind Gadgets kleine, technisch raffinierte Helfer. So gesehen ist die angekündigte Brille, die noch dieses Jahr erscheinen soll, so etwas wie DAS Gadget überhaupt. Das kleine Wunderwerk soll nicht nur nützliche Informationen, beispielsweise Adressen oder Bilder aus dem Internet, einblenden können, sondern auch Videos aus der Ego-Perspektive aufzeichnen. Und weil die Bedienung des ganzen kaum anders möglich wäre: Gesteuert wird die google Brille per Sprachsteuerung. Mit dem Satz „Ok glass“ aktiviert man die Brille –  go go gadgeto Brille, der Inspector lässt grüßen. Für was man alles den neusten Streich des Internet-Riesen dann benutzen kann, zeigt google in einem kurzen Video auf der neu gelaunchten Projektseite. Ähnlich wie bei Werbefilmen für das Ipad oder Windows Phones wirken die ausgewählten Szenarios für die Nutzung aber eher abstrakt. So dürften für die Einblendung eines Bildes auf der Brille doch etwas authentischere Szenarien bestehen, als die Bereitstellung eines Tigerkopfes als Vorlage für den Bau einer Eisskulptur. Aber gut, dass mag mit der Marketing-Strategie zusammenhängen: Google und Apple wollen natürlich, dass wir uns als Individualisten mit außergewöhnlichen Interessen und Hobbys betrachten. Die Brille nutzen, damit sie einem zum nächsten Zigarettenautomaten führt? Wie langweilig.

Einstieg in die augmented reality

Die neue google Brille kann als Einstieg in die Ära der so genannten augmented reality, auf deutsch erweiterte Realität betrachtet werden. Technisch funktioniert sie eigentlich relativ einfach: ein winziger Beamer projektiert die Daten auf die Innenseite des Brillenglases – bis wir eine schöne neue Welt haben, in der entsprechende Geräte direkt mit dem Auge oder am Ende sogar mit den Synapsen des Gehirns verknüpft sind, dauert es zum Glück wohl noch ein wenig. Womöglich hat sich bis dahin das menschliche Gehirn sowieso zum Großteil zurückgebildet, die aktuelle Kampagne von google zur Bekanntmachung des google glass deutet auf eine entsprechende Entwicklung hin: Interessierte Kunden bewerben sich  für den anlaufenden Test der neuen Brille, indem sie Werbung für diese auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken in Form von kreativen Nutzungsmöglichkeiten posten sollen. Die „Gewinner“ dieses Wettbewerbs können dann für eine Kostenpauschale von lächerlichen 1500 Dollar am Test der Brille mitmachen. Eine wirklich geniale Innovation: Wenn der Kunde die Brille schon kaufen soll, wieso kümmert er sich dann nicht gleich noch um Ideen für Einsatzmöglichkeiten, die nötige Werbung und den Test des Produkts? Und anstelle ihn dafür zu bezahlen, verlangt man einfach noch einen ordentlichen Haufen Geld. Seriously?

Ausklappen & lesen
nach oben
Seriously punkt de ist ein Portal für Geschnekideen, handverlesene Gadgets, Designerstücke und ProduktInspiration. SERIOUSLY - Made with <3 in Berlin.