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Qi-Technologie: Ikea wird smart

KATEGORIE: Gadget Check
2. März 2015 - 12:00 Uhr

Der schwedische Möbel-Riese Ikea ist bekannt für preiswerte Einrichtungsgegenstände und verwirrende Anleitungen für den Aufbau. Elektronik stand bisher nicht auf dem Programm, aber das soll sich bald ändern. Wie heute auf dem Mobile Word Congress in Barcelona bekannt gemacht wurde, kommen in Kürze Möbel des Unternehmens auf den Markt, welche die Qi Wireless Charging Technologie unterstützen.

Kabellos Laden für jeden

Bekanntlich ist Ikea für allem bei der jüngeren Kundschaft beliebt, eben jene die kein Geld für große Investitionen haben, vom stets aktuellen Smartphone einmal abgesehen. Wer hundert Mal am Tag auf sein Smartphone starrt, muss das gute Stück bekanntermaßen täglich laden und am bequemsten geht das Ganze natürlich mit Qi. In Sachen Bedienung der Zielgruppe machen die Pläne von Ikea also durchaus Sinn. Und natürlich hat man auch an die Apple-Jünger und Kunden von Samsung gedacht. Da in deren Smartphones die Qi-Technologie noch nicht verbaut ist, die ersten Möbel aber bereits im nächsten Quartal im Ikea-Labyrinth zu finden sind, werden auch passende Adapter-Hüllen angeboten und schon kann das Smartphone oder Tablet bequem beim Liegen auf dem Nachttisch regenerieren.

Günstige Möbel für teure Smartphones

Los geht es in England, hier gibt es die neuen Möbel mit versteckter Auflade-Funktion bereits im April zu kaufen, die günstigsten Stücke sind mit einem Preis von circa 40 Euro in alter Ikea Tradition durchaus erschwinglich. Bisher vorgestellt wurden eine Nachttisch- und eine Stehlampe, ein Beistelltisch, eine Schreibtischlampe in durchaus moderner Optik sowie ein kleine Schale, mit dem das Handy auch an Orten, an dem die anderen Objekte keine Platz finden, immer gut versorgt ist. Damit man auch weiß, wo genau man das Gerät hinlegen muss, markiert ein Kreuz die besondere Stelle, quasi eine moderne Schatzkarte! Wann genau die schwedische Möbel-Revolution auch in Deutschland zu haben ist, ist bisher noch nicht bekannt. Jetzt, wo die Katze aus dem Sack ist, dürfte das Unternehmen aber sicher bald mit weiteren Informationen nachrücken.

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