Die Smartwatches kommen!

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
23. März 2013 - 14:00 Uhr

Das Smartphone braucht einen kleinen Bruder. Mit dem Handy rumspielen ist einfach nicht mehr cool genug, in Zukunft kommuniziert man mit seinem Smartphone bequem per Hightech-Uhr am Handgelenk. War man in der Branche bisher noch eher unsicher, ob der Kunde die Innovation auch wirklich annehmen würde, scheint in den Chefetagen der Computer-Konzerne mittlerweile mehr Zuversicht zu herrschen. Wenn auch mit wenig Begeisterung aufgenommen, sind erste entsprechende Geräte bereits erhältlich und während die Szene noch auf Apples Bestätigung der unumgänglichen iWatch wartet, bestätigen jetzt die anderen großen Player ihren Einstieg in das neue Marktsegment mit Gelddruck-Potential.

Alle wollen ein Stück des Kuchens

Nachdem Mitte Februar Bilder einer sich in Entwicklung befindenden Brille von Samsung geleakt wurden, wurde das Projekt vergangene Woche von einem Mitglied der Geschäftsleitung bestätigt. Wenig überraschend waren dann auch die Berichte, dass google ebenfalls an einer intelligenten Uhr arbeitet, gerade weil passende Design-Patente bereits angemeldet wurden. Die google-Variante erscheint als besonders vielversprechendes Gadget, denn, parallel entwickelt zur google glass, soll das Deckglas der Uhr aufklappbar sein und bei einem Blick durch dieses Informationen zur Umwelt im Sinne der Augmented Reality einblenden. Und auch LG zieht jetzt nach, wie die Korea Times heute berichtet. Ob die Uhr mit Android oder dem mit viel Spannung erwarteten open source-Betriebssystem Firefox OS laufen wird, wurde dabei nicht verraten.

Fortsetzung im Kampf der Betriebssysteme?

Es ist im Artikel bereits angeklungen – bei der Entwicklung der neuen Computer-Uhren geht es nicht nur um Optik und innere Werte: Durch die Anschaffung eines weiteren, mit dem Smartphone kompatiblen Geräts, lässt sich der Kunde leichter an eine der Plattformen binden. Die Bewegung, die momentan im Geschäftsfeld zu spüren ist, lässt sich demnach wohl weniger auf die Nachfrage der Kundschaft zurückführen, vielmehr scheint sich ein neues Schlachtfeld im alten Krieg der konkurrierenden Betriebssysteme aufgetan haben, welcher im Bereich der Smartphone-Betriebssysteme erbittert geführt wird. Fragt sich also eigentlich nur noch, ob auch Microsoft in das Rennen einsteigen wird und eine eigene Uhr vorstellt, die dem mit wenig Begeisterung aufgenommenen Windows 8 zu mehr Benutzern verhelfen könnte.

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Word Lens: Live-Übersetzung per Smartphone

KATEGORIE: Gadget Check
22. März 2013 - 16:00 Uhr

Unsere Smartphones stecken noch voller Potential, unseren Alltag zu erleichtern. Fühlte man sich bisher mehr als Besitzer eines extrem stromfressenden Gameboys, dessen Höhepunkt in Sachen Nützlichkeit ein viel zu kleiner Einblick ins Internet war, bieten sich mittlerweile auch lohnenswerte Verwendungsmöglichkeiten an, die den Platzbedarf des Smart-Klotz in der Hosentasche rechtfertigen. Navigationssystem im Smartphone – alter Hut, Ec-Kartenzahlung per kleinen Ansteck-Kartenleser – schon interessanter. Jetzt aber ist eine App erschienen, die unser Leben und vor allem unsere Urlaubsreisen wirklich vereinfachen könnte: Word Lens scannt mit der Handykamera Textstücke, etwa von einem Schild oder einer Speisekarte, und übersetzt diese in Echtzeit in die gewünschte Sprache. Das Ganze geht entweder per Video, funktioniert aber besser, wenn man ein Foto des Textes macht, der natürlich möglichst klar und nicht verschnörkelt geschrieben sein sollte.

App mit Zukunft

OK, bis die App so schön und problemlos funktioniert, wie man sich das vorstellt oder das entsprechende Werbe-Video suggeriert, könnte man wahrscheinlich auch eine Fremdsprache lernen. Trotzdem: Das Prinzip ist genial, man stelle sich beispielsweise vor, wie sehr Word Lens in wenigen Jahren einen Asien-Aufenthalt erleichtern wird. Zwar funktioniert die App schon halbwegs anständig, bessere Rechenleistung, Kamera und vor allem die Unterstützung verschiedenster Sprachen dürfte aus dem praktischen Übersetzungshelfer das ultimative Urlaubs-Gadget werden. Und wenn irgendwann auch Handgeschriebenes oder sogar Gesprochenes simultan in die Muttersprache übersetzt wird, lernen wir Fremdsprachen vielleicht nur noch aus Prestigegründen.

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Smartwatches: Wo bleibt die iWatch?

KATEGORIE: Gadgets von Morgen
22. März 2013 - 15:00 Uhr

Von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, fand eine kleine digitale Revolution statt. Den bei Handy-Affinen Leuten höchstens noch aus Prestigegründen getragenen Armbanduhren  wurde ein neuer Zweck zu Teil: Die als Smartwatch bezeichneten technisch aufgemotzten Statussymbole am Handgelenk sollen vor allem einen direkteren Zugriff auf das mit Bluetooth verbundene Smartphone liefern. Ist ja auch immer so eng in der Hosentasche! Und mal ehrlich: Beim ständigen Herumspielen mit den Handy kriegt man doch recht schnell Stempel ADS-Leidender oder Facebook-Junkie aufgedrückt – viel stilvoller wirkt da der klassische gelangweilte Blick auf die Uhr.

Sony seiner Zeit voraus?

Bereits seit Ende 2011 ist ein entsprechendes Model von Sony erhältlich. Das etwa 3 cm große Touch-Display reicht dabei um kurze Texte wie etwa SMS oder Tweets zu lesen und das Gerät per Multitouch zu bedienen, wirklich viel lässt sich auf der Computer-Uhr allerdings nicht anstellen. Womöglich deshalb sieht man die Hightech-Uhren nicht einmal am Arm von Caffee-Besuchern am Prenzelberg. Mit der Weiterentwicklung solcher Uhren könnte das als Wearable Computing bezeichnete Produktkonzept früher oder später aber doch Früchte tragen.

Denn denkt man das ganze weiter, ergeben sich doch eine Menge potentiell nützlicher Verwendungsmöglichkeiten für den kleinen Außenposten des Smartphones, die über das Anzeigen von eMails und dem Wetterbericht hinausgehen.

Warten auf den Heilsbringer

Experten sowie die Gerüchte-Küche erwarten deshalb, dass Apple früher oder später ebenfalls eine Computer-Uhr auf den Markt bringen wird, wahrscheinlich arbeitet die Firma bereits fieberhaft an Design und Funktionen des Produkts, dessen Name auf der Hand liegt. Dass für eine iWatch die nötige Nachfrage besteht, lässt der Erfolg einer anderen Smartwatch erhoffen, deren Produktion gerade beginnt. Die Entwicklung der Pebble wurde per Crowdfunding auf der Plattform Kickstarter finanziert, wobei die beeindruckende Summe von 2 Millionen Dollar zustande kam. Den Weg zum Massenmarkt, in dem nicht mehr nur Nerds und Handy-Geeks solche Uhren tragen, müsste aber schon Apple mit ihrer speziellen Produkt-Magie freimachen. Der Erfolg eines solchen Projekts könnte elementar für die Firma sein. Zu lange schon wurde keine echte Innovation aus dem Hause Apple vorgestellt und Kundschaft sowie Presse mit eher unspektakulären Upgrades von Iphone und Ipad gelangweilt. Dieses täuschend echte Video einer Apple-Konferenz verdeutlicht die Situation sehr gut.

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